Danke ans Schwesterchen.

Gesagt, getan.
Rants and Raves from Zurich
Danke ans Schwesterchen.

Gesagt, getan.
The day Skype died.
Wenn wenigstens das Wetter angenehm und das Schlafmanko nicht zu gross wäre, würd ich ja nach Draussen spielen gehen.
Stattdessen ist man von der halben Welt abgeschnitten. Lässt einen wieder einmal in Erinnerung rufen, wie stark technologieabhängig wir doch sind.
Meine Damen & Herren, wir sehen hier ein Beispiel eines grossen zürcher Fragezeichens.
Das Fragezeichen schwebt in einer Meta-Ebene, sozusagen, denn der heutige Versuch aus den eigenen vier Wänden zu kommen, war von einer unglaublich grossen Menge an Verwirrung begleitet.
Kann mir irgendjemand erklären, warum:
- Ein populäres Ringier-Produkt tagesaktuell völlig gratis verfügbar ist?
- Dieses Ringier-Produkt in einer Tamedia-Box angeboten wird?
- Diese Tamedia-Box offensichtlich Sachschaden davongetragen hat?
Ausserdem:
- Bin ich der einzige, der sich solche Fragen stellt?
Und weiter:
- Warum war heute das Wetter scheisse und gestern fantastisch, obwohl die leutschenbacher Wetterfrösche etwas völlig anderes vorausgesagt hatten?
Zuletzt noch eins:
- Meine Posts werfen in letzter Zeit viele Fragen auf. Warum nur? (Ach, mist)
Gesehen beim Radiostudio (ja, an der Hofwiesenstrasse), wo denn sonst.
Zürich ist sowas von toll, da ergeben sich an einem Wochenende zahlreiche Möglichkeiten, um darüber zu sinnieren.
Möglichkeit 1: heidnische, mit alkohol gefüllte Schokoladeneiereilis werden im “Hochsommer” plötzlich ganz religiös. Warum nur?
Möglichkeit 2: vormalige Zeichen antiauthoritären Widerstands werden im Jahre 2007 für Werbezwecke missbraucht. Sind verkappte Skater aus den 90ern jetzt Product Managers?
Möglichkeit 3: neues aus der Hofwiesenstrasse! Noch zu wissen, dass ein Logo einen Buchstaben verkehrt herum drin hat, ist eigentlich löblich. Wenn jedoch der falsche Buchstabe davon betroffen ist, war die ganze Aktion aber eher für die Katz. Woran denken Clear-Channel-Mitarbeiter beim Aufhängen der Leuchtreklamen-Panels?
Ganz viel Denksport für nen Sonntagabend, ich weiss. Gute Unterhaltung!
Warum nur müssen sich Wespen, wenn man endlich den beschwerlichen Weg auf den Zürcher Lindenhof hinter sich gebracht hat, gleich auf Thon-Nigiri stürzen?
Es ging so weit dass man irgendwann schleunigst das Weite suchte, nachdem man in einer kombinierten Aktion die Sushi-Gefässe wieder verschlossen hatte, während die zweite Person, hoch oben über Zürich, hyperaktiv mit einer Zeitung schlagend versuchte, die verdammte Wespe vom sich-auf-den-Fisch-Niederlassen abzuhalten.
Einige Fazits: Sushi bleibt weiterhin lecker, die urbane Aussicht über die Uraniastrasse ist auch ganz hübsch, ganz gefeit vor selbstmörderischen Wespendrohnen ist man auch am Urania-Spielplatz nicht, und last but not least gibt’s den vielgepriesenen und umworbenen warmen Sommerregen tatsächlich!
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